Mobile-Shopping mit dem Smartphone oft teurer als Online-Shopping im Browser

Es begleitet uns zur Arbeit, sorgt in der Bahn für Abwechslung und versüßt uns die Wartezeit beim Arzt: Die Rede ist vom Smartphone, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Sogar viele Kinder besitzen schon ein Smartphone, zocken darauf Spiele und schreiben ihren Freunden Nachrichten. Immer beliebter wird das moderne Mobiltelefon aber auch für das Online-Shopping. Statt wie früher am heimischen Computer oder Laptop werden zahlreiche Artikel mittlerweile bequem vom Smartphone aus bestellt. Aber Verbraucherschützer warnen, dass der Online-Einkauf mit dem Smartphone oft teurer ist. Ein Produkt kann bis zu 150 Euro mehr kosten, wenn es statt vom Browser im PC vom Smartphone oder Tablet aus gekauft wird.

Immer mehr Menschen kaufen online mit dem Smartphone ein

Heutzutage gibt es kaum noch Produkte, die nicht via Online-Shopping bequem von zu Hause aus bestellt und an die Wunschadresse geliefert werden können – ganz egal, ob es sich dabei um Katzenfutter, Zugtickets, Autos oder sogar Obst und Gemüse handelt. Mit dem Aufkommen des Onlinehandels waren es vor allem Bücher und Kleidungsstücke, die über das Internet gekauft wurden. Mittlerweile werden aber auch andere Artikel, die bisher dem stationären Einzelhandel vorbehalten waren, online bestellt. Zu den beliebtesten im Internet gekauften Produkten gehören neben Kleidung und Büchern:

  • Pharmaprodukte
  • Elektronische Haushaltsgeräte
  • Heimwerkerbedarf
  • Kosmetik
  • Tierfutter
  • Möbel

Viele Verbraucher lassen sich sogar Obst und Gemüse oder andere Lebensmittel bis an die Haustüre liefern.

Aus dem Online-Shopping entsteht das Mobile-Shopping

Immer häufiger kommt für das Online-Shopping ein Mobilgerät wie das Smartphone oder auch das Tablet zum Einsatz. Dementsprechend hat sich mittlerweile auch der Begriff „Mobile-Shopping“ etabliert. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Smartphone ist ohnehin unser ständiger Begleiter, sodass es naheliegt, auch die Einkäufe damit zu tätigen. Dazu kommt noch, dass die meisten modernen Onlineshops separate Shopping-Apps oder optimierte mobile Websites anbieten. Dadurch wird der Einkauf auf dem Smartphone zum Vergnügen, weil alle Bilder und Texte übersichtlich dargestellt werden und der Einkauf besonders intuitiv ist. So sorgt zum Beispiel das Möbelportal Livingo dafür, dass auch der Möbelkauf mit dem Smartphone zum Kinderspiel wird. Denn: Hier werden Möbel- und Einrichtungsstücke von renommierten Marken wie KARE Design aus verschiedenen Onlineshops auch auf kleinen Displays anschaulich präsentiert. Wer sich für ein bestimmtes Möbelstück interessiert, wird dann direkt zum jeweiligen Onlineshop weitergeleitet und kann es dort kaufen. Aber auch für Tierfutter, Kleidungsstücke, Arzneimittel, Bücher und Elektronikgeräte gibt es diverse Onlineshops, die für Mobilgeräte optimiert sind.

Mobile-Shopping kann teurer sein als Online-Shopping

Allerdings sind nicht alle Onlineshops dabei fair, wie die Verbraucherzentrale NRW warnt. Mitunter verlangen sie höhere Preise, wenn die Website mit einem Smartphone aufgerufen oder die entsprechende Shopping-App verwendet wird. Ein Beispiel dafür ist Otto: Laut den Verbraucherschützern kostet eine Kamera in der Smartphone-App 20 Euro mehr als im normalen Online-Shop. Auch bei Amazon gibt es teilweise Preisunterschiede. Bei teuren Geräten kommt es zu Abweichungen von bis zu 150 Euro. Oftmals werden Sonderangebote zudem in der mobilen Variante nicht so deutlich beworben wie auf der normalen Website.

Preisunterschiede sind laut Gesetzgeber nicht verboten

Solche Preisunterschiede sind laut Gesetzgeber nicht verboten. Für ein Produkt darf der Händler unterschiedliche Preise verlangen, wenn er sie auf verschiedenen Vertriebswegen an den Mann bringt. Deshalb ist es empfehlenswert, vor dem Kauf zu vergleichen, ob der Preis auf der normalen Website des Händlers nicht günstiger ist als in der Online-Version. Wenn Sie diesen Preisvergleich vergessen haben und hinterher bemerken, dass Sie im normalen Browser günstiger davon gekommen wären, können Sie das gesetzliche Widerrufsrecht nutzen. Danach besteht die Möglichkeit, denselben Artikel beim gleichen oder bei einem anderen Online-Händler erneut zu bestellen – diesmal jedoch direkt über die Website.

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