Surf-Geschwindigkeit – Ein Ärgernis in Deutschland

Längst ist das Internet zum wichtigsten Medium der Bevölkerung geworden. Neben dem informativen Wert, der dem World Wide Web dabei zugrunde liegt, wächst die Bedeutung der Unterhaltung im digitalen Raum stetig. Doch allein von der zur Verfügung stehenden Geschwindigkeit des eigenen DSL-Tarifs hängt es ab, ob eine Nutzung gemäß der eigenen Ansprüche möglich ist. Doch wie viel Mbit/s sollten dafür ausreichen?

mobil surfen

Der Einfluss des Tarifs

Für viele Menschen im Land ist die Geschwindigkeit des Internets ein ewiges Ärgernis. Einerseits sind sie auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur in ihrer Region angewiesen. Ein Einfluss der Bevölkerung ist dort kaum vorhanden und die großen Unternehmen entscheiden
selbst, ob sie einen weiteren Ausbau für wirtschaftlich lohnenswert halten. Somit reguliert sich auch die Geschwindigkeit, die am Ende erreicht werden kann, von selbst. Zum einen hängt es vom eigenen Tarif ab, welche Geschwindigkeit im Internet am Ende abgerufen werden kann. Bereits beim Vergleich der DSL-Angebote ist es daher notwendig, die eigene Aufmerksamkeit nicht nur auf die Preise zu lenken. Weiterhin ist es von Bedeutung, die angebotene Surfgeschwindigkeit nach eigenen Maßstäben zu wählen. Für normale User gilt dabei die Faustregel: 100 Mbit/s werden allen Ansprüchen gerecht!

Speedtests für mehr Gewissheit

Doch nicht jeder Nutzer ist sich schließlich sicher, ob der Provider tatsächlich die gewünschte Geschwindigkeit zur Verfügung stellte, obwohl diese auf der Rechnung eingetragen ist. Hier kann ein Speedtest die richtige Möglichkeit sein, um für Aufklärung zu sorgen. Während eines solchen Tests werden beliebige Daten über einen externen Server herunter- und hochgeladen. Die Zeit, welche benötigt wurde, um diese spezifische Datenmenge zu verarbeiten, bietet dann die Möglichkeit, die Geschwindigkeit auszurechnen. Wird der Test mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten und bestenfalls mit verschiedenen Endgeräten durchgeführt, lässt sich so ein angestrebter Wert erreichen. Daran wird deutlich, welches Potenzial noch hinter der eigenen Verbindung zum Internet schlummert.

Die Position des Routers

Wie auch bei einem einfachen Handyvertrag ist es von Bedeutung, weitere Gründe zu untersuchen, die für ein lahmendes Internet verantwortlich sein können. Häufig ist eine schlechte Positionierung des eigenen WLAN-Routers schuld, dass nicht die gewünschte Datenrate bei der täglichen Nutzung erreicht werden konnte. Hier lassen sich verschiedene Stellungen ausprobieren, um dadurch verschiedene Hindernisse innerhalb der eigenen vier Wände aus dem Weg zu schaffen. Um die Funkwellen auf ihrem Weg zu den Endgeräten optimal zu unterstützen, sollte der Router möglichst frei und unbehelligt in der Wohnung positioniert sein, um das optimale Ergebnis zu erreichen.

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